Die P-51D haben wir durch MeierMotors-Aircraftsales aus Südafrika für einen deutschen Warbird-Enthusiasten aus Südafrika importiert. Das legendäre Jagdflugzeug wird bei uns in der Werft aufbereitet und wird bald wieder in die Lüfte gehen.

Wir freuen uns sehr über diesen Auftrag und werden Sie hier auf unserer Internetpräsenz über die Fortschritte auf dem Laufenden halten. 

P 51 N4034S 2018 06 081

 

Ein paar Sätze zur Historie sind natürlich wie üblich Pflicht. 

"Urkundliche Erwähnung" findet man ab 1963 als das Flugzeug bereits in ziviler Nutzung war. Der erste bekannte Eigner hiess Harry Padley und das Flug trug die US-Reg N7710. 1966 findet sich als neuer Eigner Harold Reavis aus Fayettevill in North Carolina; 1969 war das Flugzeug in Nashville zu Hause, Dan Furtrell war der Eigner bis in das Jahr 1972. Mr.Rodgers hielt die N7710C von 1972 - 1984 in Rolling Fork Missisippi und verkaufte den Jäger nach Kanada. Dort erhielt die P-51 die Kanadische Reg. CF-FUZ, als Eigner ist Gary McCann aus Stratford bekannt. 

Das Flugzeug mit der construction-number 122-31615 blieb bis 2002 in Kanada und wurde im selben Jahr an John Anderson verlauft. Anderson stationierte das Flugzeug in Alpena Michigan. Jetzt wieder mit einer US-Reg. N4034S - diese Registrieung blieb bis heute erhalten. Die P-51 wurde unter der Eignerschaft Anderson´s komplett restauriert und hatte ihren ersten offiziellen Auftritt 2007. 

2010 wurde die N4034S nach Südafrika verkauft, Stu Davidson war der neue Eigner. Im März 2011 zeigte sich das legendäre Jagflugzeug als "Queen of Hearts" um im jahr 2013 zusätzlich noch die klassische "Blue Noser" Lackierung zu erhalten.

Wie erwähnt konnten wir die Maschine 2018 für einen unserer Kunden akquirieren. Ein Teil des MeierMotors Teams flog nach SüdAfrika um das Flugzeug reisefertig zu machen und auf die lange Seereise zu schicken.

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Anfang Juni erreichte der Container wohlbehalten die Werft und die typischen Arbeiten konnten beginnen ....... 

 

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to be continued .........

 

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North American P-51 "Queen of Hearts" - #44-63889

 

Eine neues Pony im Stall ! 

Die schöne P-51 Mustang mit der Seriennummer 44-63889 war bislang in Südafrika beheimatet. MeierMotors Aircraftsales hat das Flugzeug für einen Enthusiasten akquirieren können. Das schnelle Flugzeug wwurde im März 2018 demontiert und via Container nach Eschbach in die Werft verfrachtet. Hier erfolgt dann die Überarbeitung des Flugzeuges im Auftrag unseres Kunden. 

Vielleicht zuerst ein paar Worte zur bekannten Geschichte dieses historischen Flugzeuges. 

Über die militärische Geschichte ist (noch) nicht viel bekannt. Erste Spuren führen in das Jahr 1963. Die P-51 taucht mit der US-Kennung N7710C im zivilen Register auf. Bis 1972 hatte das Flugzeug diverse Eigner. 1984 erfolgt der Umzug nach Kanada zu Gary McCann und die P-51 erhält die neue reg CF-FUZ. Dort verblieb die 44-63889 bis 2002. Im März 2002 wurde das Flugzeug an John Anderson nach Minnesota verkauft und als N4034S zugelassen. 2004 erfolgte die Restaurierung, welche 2007 bei GML / Columbus (Ohio) abgeschlossen wurde. Der nächste Eignerwechsel stand 2010 an, als Stu Davidson aus Port Elisabeth/Südafrika den Jäger erwerben konnte. Stu taufte das Flugzeug auf "Queen of Hearts". Drei Jahre später erhielt die "Queen of Hearts" die blaue Nase. 

2018 - die neue Heimat wird Deutschland sein und wir haben den Auftrag den Klassiker in Topform zu bringen. 

März 2018 - Port Elisabeth / Südafrika 

Das Team ist angereist und demontiert das Flugzeug. Danach wird alles fein säuberlich in einen Container verpackt - eine lange Seereise steht bevor

P 51 Mustang SouthAfrica 14

 

P 51 Mustang SouthAfrica 3

 

Juni 2018

Das Projekt ist gut in der Werft angekommen und das Team hat sich sofort dem Rumpfwerk angenommen. Wie üblich bei derartigen Projekten wurde der Rumpf abgebeizt und auf eventuelle Schäden untersucht. Im Nachgang wird das Rumpfwerk wieder poliert und teillackiert. Doch bis dorthin ist es ein schweisstreibender Weg.

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Propeller mit Blatthalter/Nabe 

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Tragflügel auf dem Transportgestell

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29.Juni 2018 

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Yakovlev logo

 

 

Yakovlev (auch Jakowlew) ist einer der großen bekannten Hersteller von Flugzeugen aus Russland. Die richtige Bezeichnung lautet "Yakovlev-Konstruktionsbüro OKB-115". Alexander Jakowlew gründete das Konstruktionsbüro im Jahr 1934. Der Hauptaugenmerk des Büros lag bei Sport- und Schulflugzeugen. Im Laufe der Zeit entwickelte das Konstruktionsbüro hervorragende Flugzeuge, welche Weltruhm erlangten. So zählt die Yak-3 als eines der besten und schnellsten Jagdflugzeuge oim Zweiten Weltkrieg. Nach dem Krieg trat Yakovlev als Hersteller von Düsenflugzeugen an und kreierte mit der Yak-15 das erste Serien Turbinenflugzeug der Sowjetunion, zeitgleich mit der Mig-9. 

1992 erfolgte die Privatisierung des Konstruktionsbüros, die Firmierung lautete fortan Yak Aviation Company. 2006 ging die Firma in den sowjetischen Luftfahrtkonzern OAK auf. 

In unserer Werft sind immer wieder Flugzeuge dieses Herstellers für Restaurierungs- und / Oder Wartungsaufgaben zu Gast. Unser Spezialist für diese Flugzeuge ist Fluggerätmechaniker Oleg Ivlev, welcher wohl jede Schraube der Yakovlev-Propellerflugzeuge kennt. 

 

 

Yakovlev Yak-3 - hier exemplarisch die D-FYGJ

Yak 3 D FYGJ 2017 03 178

Yakovlev Yak-9 - hier exemplarisch die D-FAFA / Hangar10  (copyright picture Stefan Schmoll)

yak9 dfafa breitscheid2010 schmoll1

 

Yakovlev Yak-11 - hier exemplarisch die D-FMAX

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Yak-18

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VickersArmstrong Supermarine

 

 

Supermarine Aviation Works, Limited war ein britischer Flugzeughersteller, der insbesondere für seine Wasserflugzeuge und den Abfangjäger Supermarine Spitfire bekannt wurde.

1913 gründete Noel Pemberton-Billing die Pemberton-Billing, Ltd zur Herstellung von Wasserflugzeugen. Das Unternehmen baute auch eine Reihe von Prototypen von Vierdeckern zur Bekämpfung von Zeppelinen, die Pemberton-Billing P.B.29 und die Supermarine Nighthawk, die mit rückstoßfreien Davis-Geschützen ausgestattet waren, die Nighthawk hatte ein eigenes Triebwerk zur Versorgung eines Suchscheinwerfers.

Als Pemberton-Billing 1916 Mitglied des Parlaments wurde, verkaufte er das Unternehmen an seinen Werksleiter und langjährigen Partner Hubert Scott-Paine. Dieser benannte das Unternehmen um in Supermarine Aviation Works, Ltd. Supermarine wurde bekannt durch die Erfolge, die ihre Wasserflugzeuge bei der Schneider-Trophy errangen, insbesondere die drei Siege in Folge 1927, 1929 und 1931.

1928 übernahm Vickers-Armstrongs Supermarine als Supermarine Aviation Works (Vickers), Ltd. 1938 wurden alle Luftfahrtaktiviäten von Vickers-Armstrongs umorganisiert zu Vickers-Armstrongs (Aircraft) Ltd, wobei Supermarine weiterhin unter eigenem Namen entwickelte und verkaufte.

Das erste Landflugzeug der Firma war die legendäre Spitfire, die zusammen mit der Hawker Hurricane das Rückgrat der britischen Luftverteidigung gegen die deutschen Bomber in der Luftschlacht um England bildete. Die Hurricane war früher entstanden und es gab daher mehr Exemplare, die neue Spitfire bekam jedoch die Aufmerksamkeit und wurde mit der Schlacht assoziiert.

Andere bekannte britische Flugzeuge des Zweiten Weltkriegs waren die Seafire, eine Marineversion der Spitfire. Weiterhin entwickelte Supermarine die Spiteful und Seafang als Nachfolger der Spitfire bzw. Seafire sowie das Flugboot Walrus.

Die Hauptwerke von Supermarine befanden sich im Vorort Woolston von Southampton, was dazu führte, dass die Stadt 1940 stark bombardiert wurde.

Das letzte der Supermarine-Flugzeuge war die Supermarine Scimitar. Danach wurde im Zuge der Umwälzungen der britischen Luftfahrtindustrie Vickers-Armstrongs (Luftfahrzeuge) ein Teil der British Aircraft Corporation.  (ZITAT aus Wikipedia) 

 

In unserer Werft widmen wir uns auch diesen fantastischen Flugzeugen von Supermarine, hier mit der Supermarine Spitfire. So ist eines dieser wundervollen Flugzeuge, die Supermarine Spitfire MkVIII D-FEUR im Hangar2 nebenan beheimatet. Ein Flugzeug der doppelsitzigen Baureihe der Mk.IX, die T9, wurde bei MeierMotors restauriert und mit Deutscher Zulassung versehen. Die D-FMKN ist mittlerweile aber wieder in England zu Hause. MeierMotors Aircraftsales konnte für einen Sammler und Enthusiasten eine Spitfire Mk.XVI akquirieren. Am Ende der Evolution der Spitfire steht wohl die Baureihe Mk.XVII welche mit dem gewaltigen Griffon-Aggregat ausgestattet ist. Auch diese Baureihe wurde bereits durch unsere Werft überholt und ist auf der Insel Usedom bei unserem Partner Hangar10 beheimatet. 

 

Spitfire Mk.VIII D-FEUR

Spitfire MkVIII D FEUR 2013 03 161

 

Spitfire Mk.XVII TP280

Spitfire TP280 2015 06 19 4

 

 

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T28 advert

 

 

North American T-28 "Trojan" 

Anfang der 30er-Jahre wurde die North American AT-6 zum Standard-Fortgeschrittenen-Trainer der US-Streitkräfte erkoren. Die AT-6 ist eine Erfolgsgeschicht sondergleichen gewesen, mehr als 20 Länder nutzten den "pilot maker". Auch wenn die AT-6 bis tief in die 50er Jahre flog, suchte die US Airforce nach Ende des Zweiten Weltkrieges ein Ersatzmuster für die in die Jahre gekommene Trainingsmaschine. 

Die Ausschreibung wurde 1948 veröffentlicht und North American Aircraft präsentierte einen Entwurf eines neuen Trainingsflugzeuges mit der Bezeichnung NA-159. Der Entwurf überzeugte und zwei Prototypen wurden bestellt. Diese, als XT-28 bezeichneten Flugzeuge nahmen im September 1949 die Flugerprobung auf. Im Juni 1950 erfolgte die Erprobung des neuen Muster auf der Eglin AB / Florida beim 3200th Fighter Test Squadron. Die Flugerprobung war ein voller Erfolg und North American erhielt den Auftrag zum Bau der Flugzeuge. Bis 1957 wurden 1.948 Trojans gebaut. Das erste Los waren 266 Flugzeuge des Typs T-28A mit einem 800PS-starken Wright R-1300-1A Siebenzylinder Sternmotor und Zweiblatt-Luftschraube. Insgesamt wurden von der A-Serie 1.194 Stück gebaut. Nicht alle davon waren im Dienst der US Streitkräfte, die T-28 entwickelte sich auf zum Exportschlager. 

Die US-Navy orderte 1954 ebenfalls das Trainingsflugzeug, aber eben an die Bedarfe der Marine adaptiert. Die Navy Version hiess T-28B und war mit einem Wright R1820-26 Triebwerk ausgerüstet. Der 1820 entwickelte an einer Dreiblattluftschraube mit 1.425 PS fast die doppelte Leistung; aus dieser Serie entstanden 490 Flugzeuge. Die C-Version flog erstmals 1955, hatte einen verstärkten Hinterrumpf, Bremsklappen und den obligatorischen Fanghaken. Hiervon wurden rund 300 Flugzeuge erstellt.

Die Trojan stand im Einsatz bei der US Airforce, US Navy, US Marine Corps und der US Coast Guard. Anfangs der 60er Jahre verschwand die Trojan bereits wieder aus dem aktiven Dienst bei der US Airforce und wurde durch die kleinere Beechcraft Mentor ersetzt. Ein kleiner Teil der Flotte verblieb dennoch bei der US Airforce und leistete gute Dienste bei der Ausbildung für "special operations" und auch zur Ausbildung von Piloten befreundeter Streitkräfte. Die Navy, das Marine Corsps und auch die Coast Guard nutzen indes die T-28 bis in den 80er Jahre. 1984 wurde die letzte T-28 bei der NAS Corpus Christi / Texas ausgemustert.

Aus der A-Version wurde die T-28D Nomad entwickelt. Diese "Spezialversion" bekam den kräftigeren Wright R-1820-56S Motor, einen Dreiblattpropeller und sechs Unterflügelstationen. das Flugzeug konnte nun 1,8 Tonnen Waffenlast mit sich führen und für für sogenannte COIN-Einsätze genutzt. Als Basis für diese Umbauserie wurden neben den A-Versionen auch die Baureihen B und C herangenommen. Fast 400 Flugzeuge erhielten diesen Umbau. Auch die französischen Streitkräfte modifizierten deren T-28 in diese Richtung und tauften den kampfwertgesteigerten Trainer "Fennec".

Soviel zur Geschichte des interessanten Flugzeuges im Allgemeinen. 

 

North American T-28 A Fennec - Serial 51-3647 

Die im Januar 2018 in die Werft gelieferte T-28 wurde mit der construction number 174-184 bei North American gebaut und nach dem aktiven US-Dienst im Jahr 1959 an die Armée de l`Air als "Fennec" ausgeliefert. Die französischen Streitkräfte verkauften die "Fennec No29" 1966 an die argentinische "ARMADA". Anfang der 80er Jahre taucht das Flugzeug mit der zivilen Kennung N992CA bei Courtesy Aircraft /Illinois wieder auf. Dort verblieb die Fennec bis 1984. Jacques Lacombe erwarb den Trainer und verbrachte die T-28 nach Quebec. Das mit der kanadischen Registrierung C-GLPM verblieb bis 1988 in dessen Eigentum und wurde dann wieder in die USA verkauft. Joseph F. Ware behielt die mit N28FE registrierte Maschine bis 1992. 1995 ereilte das Flugzeug eine "wheels up landing" und blieb bis 1999 bei Nelson Hattaway in Georgia. Die T-28 taucht wieder 2008 auf und zwar in Südafrika. Willy Tschopp registrierte dort den Trainer mit der Zulassung ZU-FAA. das Flugzeug wurde augenscheinlich wenig geflog und file in einen "Dornröschenschlaf". 

Durch die weniger exzessive Nutzung hat das airframe im Vergleich zu den meisten T-28 relativ wenig Flugstunden auf der Uhr, bietet also eine hervorragende Basis für eine grundlegende Restaurierung. Es ist natürlich einiges zu tun, aber so eine Chance kann man sich nicht entgehen lassen.

Das Projekt steht als Restaurierungsobjekt zum "Verkauf". In Zusammenarbeit mit dem dann neuen Eigentümer wird das Flugzeug in der Werft nach den individuellen Wünschen des Enthusiasten neu aufgebaut. Eine wirklich seltene Chance als Eigentümer von Beginn an bei der Restaurierung mitzuwirken und eigene Ideen und Wünsche einfliessen zu lassen. 

Nähere Information über Herrn Achim Meier

 

NAA T 28 Projekt 2018 01 2650

NAA T 28 Projekt 2018 01 2647 NAA T 28 Projekt 2018 01 2645 NAA T 28 Projekt 2018 01 2642

NAA T 28 Projekt 2018 01 2635 NAA T 28 Projekt 2018 01 2632 NAA T 28 Projekt 2018 01 2629

NAA T 28 Projekt 2018 01 2627 NAA T 28 Projekt 2018 01 2624 NAA T 28 Projekt 2018 01 2621

NAA T 28 Projekt 2018 01 2615 NAA T 28 Projekt 2018 01 2611 NAA T 28 Projekt 2018 01 269

NAA T 28 Projekt 2018 01 265 NAA T 28 Projekt 2018 01 263 NAA T 28 Projekt 2018 01 2648

 

 

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