Focke Wulf Fw190 A8  WkNr990013

 

 

 

 

 

Dieses Flugzeug mit der Werknummer 990013 ist eine "alte Bekannte" aus der Flugwerkproduktion. Am 7.Mai 2009 erfolgte der Erstflug des Flugzeuges welches zur Sammlung von Christophe Jaquard in Dijon-Darois gehörte. Das Flugzeug wurde mit der französischen Kennung F-AZZJ registriert. Der erste offizielle Auftritt hätte am 31.Mai 2009 bei der Airshow "La Ferte" stattfinden sollen. Leider hatte das Flugzeug technische Probleme. Dennoch lies es sich Jaquard nicht nehmen das Flugzeug, sehr zur Freude des Publikums, auszustellen. Die Lackierung entsprach der WkNr734, eine Fw190 A-4 aus dem Jahr 1943, eingesetzt bei der zweiten Gruppe des Jagdgeschwaders 2 "Richthofen". Das JG2 lag seinerzeit in Tricqueville/Frankreich. Am 5.September 2009 wurde dann die Maschine beim Flugtag "Hahnweide" durch Marc Mathis fulminant vorgeflogen. Dies war der erste Auftritt des Nachbaus in Deutschland und das Flugzeug avancierte sofort zum Publikumsliebling. Marc "Leon" Mathis flog ein beeindruckendes Display mit Eric Goujon auf Spitfire, bei dem Marc die B-17 "Pink Lady" abgefangen hat.

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Die Maschine wurde, pilotiert von Marc Mathis in La Ferte vorgeführt, später hatte der Jäger seinen Auftritt bei den "Flying Legends" in Duxford.

Beim Flugtag "100 ans Aeronavale" in Hyères/Südfrankreich bekam Marc plötzlich technische Probleme und musste das Flugzeug am 22. Juni 2010 in der Bucht von Hyères notwassern. Diese fliegerische Glanzleistung zeigte erneut die Klasse von Marc "Leon" Mathis, wenn auch ungewollt. Marc konnte das Flugzeug zum Glück unverletzt verlassen. Danach lag das Flugzeug mehrere Tage im Salzwasser bis es geborgen werden konnte.

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pictures source internet - copyright by meretmarine.com

 

Christophe Jaquard hat das Wrack an unseren Partner Hangar10 auf der Insel Usedom verkauft. Hangar10 hat uns den Auftrag erteilt, das Flugzeug umfassend zu restaurieren und wieder in die Luft zu bringen. Die Focke Wulf wird eine perfekte Arrondierung der beeindruckenden Sammlung des Hangar10 bei Heringsdorf werden.

Wir bedanken uns bei unserem Partner Hangar10 / Heringsdorf - Usedom für den Auftrag und freuen uns, das Flugzeug wieder in einen optimalen flugfähigen Zustand zurückzuversetzen.

Wir halten Sie natürlich hier über den Fortgang des Projektes auf dem Laufenden  - so stay tuned !

 

 


 

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Jahr 2018 

Oktober 2018

Seitenkonsolen mit den enstprechenden Sicherungen bereit zum Einbau in das Rumpfwerk

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Starterhebel - nicht ganz so einfach hierfür die Originalteile zu beschaffen, aber die Mühe lohnt sich 

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September 2018 

Das Projekt kommt hervorragend vorwärts. Die elektrische Anlage ist nahezu komplett installiert

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Juli 2018

Elektrische Anlage ..... as usual ... sowie weiterführende Arbeiten am Triebwerk 

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Fahrwerkselektrik - Feinarbeiten in Originalgehäusen  

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Juni 2018

Elektrische Anlage und Anpassungsarbeiten 

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März 2018

Die elektrische Ausrüstung ist eine Herausforderung der besonderen Art. Alles soll möglichst genau dem Original folgen. Hierbei wird alles nach Originalplänen neu konfiguriert 

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Januar 2018 

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Auch zu Beginn des Jahres 2018 begleiten uns die Elektrikarbeiten an diesem Projekt. Anhand der originalen Schaltpläne und Handbücher erfolgt die Neuverkabelung des Flugzeuges. Viel Arbeit keine Frage. Wichtig ist uns dabei, dass wir möglichst viele Originalteile, wie Schalter, Stecker und Relais, am Projekt verbauen. 

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Das Zusammenfassen der Kabel erfolgt traditionell mit sog. Wachsbändern - Kabelbinder sind natürlich im Flugzeugbau tabu. Auch wird jede einzelne Leitung markiert. Auf die Metallstreifen werden die Kabelnummern händisch eingeschlagen und dann damit das Kabel umwickelt. So ist jeder Kabelstrang von Verbraucher zu Verbraucher klar definiert. 

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Jahr 2017

4.Quartal 2017

 

Anlenkung des Einziehsporns der Hundertneunzig. Zu Einsatzzeiten immer ein Quell von Fehlfunktionen - nicht bei diesem Wiederaufbau

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Elektrik, Elektrik und nochmal Elektrik - die neue Verkabelung ist recht anspruchsvoll, aber wir haben profunde Unterstützung aus Großbritannien - John war ebenfalls mit der elektrischen Anlage der Focke Wulf Fw190 von Paul Allen beschäftigt, diese gilt als einzige, flugfähige originale Focke Wulf Fw190 der Welt mit BMW 801 Aggregat

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3.Quartal 2017

Optimierungsarbeiten - das obere Teil ist von Flugwerk - das untere, kleine runde Teil ist ein Originalteil der Focke Wulf Fw190. Benötigt wird das Teil für die Höhenflossentrimmung.

Es versteht sich von selbst, dass wir natürlich das Originalteil für das Projekt verwenden.

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Paperwork - ohne vollständige Originalunterlagen wird es schwierig.

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Spezialist - die Elektrik einer Focke Wulf Fw190 ist ein Spezialistenjob

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Die Bespannung der Querruder übernimmt unser Spezialist für diese Arbeiten : Marc Lais

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Vermessung des Höhenruders

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Teamwork an der Hundertneunzig

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Viel Arbeit für Ralf unseren Lackierer - Rumpfwerk und Tragwerk in unserer Lackierkabine

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Rekonstruktion der Haubenverschlüsse und Schweissarbeiten an der Abgasanlage - Luftfahrzeug-Schweißtechnik immer mit Argon Durchflutung

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2.Quartal 2017

Blecharbeiten - die Motorhaube ist anzupassen

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Gut zu sehen, die eigens angepassten Auspuffrohre mit abgeplattetem Auslass - dies verbessert die Kühlung und verhilft auch zu einem herrlichen "sound". Die Kühleung erfolgt wie bei unserem ersten FockeWulf Projekt über Einläufe in den Tragflächen. Die Kühler sitzen in der Flügelwurzel. Hier ist aureichend Platz, da hier dort früher die Kanonenanlage saß

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Eines der Seitenpanele ist breits fertig restauriert und natürlich mit Originalinstrumenten bestückt

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In guter Gesellschaft - Spitfire MkVIII und Fw190A - zwei Ikonen der historischen Fliegerei

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Kühlung - die charakteristischen Lüftungsklappen werden ebenfalls überarbeitet

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Kabelsalat - das Jagdflugzeug verfügt über eine umfangreiche Elektrik. Im Zuge der Restaurierung wird die komplette Elektrik von Grund auf erneuert und überholt. Hier kommt uns zu Gute, dass wir umfangreiche Dokumentationen haben und auch ehemalige FockeWulf Mechaniker uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Immer wieder ein beeindruckendes Erlebnis, welches Fachwissen hier beigesteuert werden kann.

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Immer wieder werden wir gefragt, wieviel Originalteile wir an solch einem Projekt verwenden und arum wir sowenig wie möglich Flugwerkteile verbauen, respektive diese austauschen. Der Grund hierfür ist auf der folgenden Photostrecke leicht erkennbar. Das vorgestellte Bauteuil ist ein Teil der Landeklappenanlenkung - original Focke Wulf versus Flugwerk 

links das Flugwerkteil, rechts das Original-FockeWulf Teil; benachbartes Bild, oben Flugwerk und FockeWulf -  Der Augenmerk liegt auf der Schubstange

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Ausser Frage steht, dass die Flugwerk 190 auch mit diesem Teil fliegen kann, wir erachten es aber für sinnvoll die Schubstange gegen ein Originalteil auszutauschen. Hier gelangt es uns natürlich zu Vorteil, dass wir durch unsere weltweiten Kontakte "Zugriff" auf Originalteile haben und uns Sammler in unserem Tun unterstützen. Danke dafür!

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Oben Flugwerk-Teil, darunter das Original-FockeWulf Teil

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1.Quartal 2017

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Rumpf- und Tragwerk sind zusammengefügt. Die nächsten Meilensteine sind der Einbau des Kühlungssystems und der Einbau und Justage des Einziehfahrwerkes

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AsH82T

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Jahr 2016

November 2016

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März 2016

Die Arbeiten am Rumpfwerk gehen zügig voran. Das Flugzeug erhält den klassischen Tagjagd-Anstrich in RLM 74/75/76 und ein rotes Rumpfband, nebst taktischem Kennzeichen "Gelbe 4" Die "Gelbe 4" flog beim Jagdgeschwader 1 "Oesau". Ralf hat hier wieder einen wunderbaren Job gemacht und das Tarnkleid der 190 perfekt getroffen. Die Lackierschablonen für die taktische Kennung und die Wartungshinweise wurden, wie auch schon bei der Messerschmitt Bf109 "Schwarze 1", von Ralf Schneider "Tailormadedecals" nach Originalvorlagen hergestellt. 

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Das Rumpfwerk ist zur nächsten Station weitergewandert, der Innenausbau kann beginnen

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Juli 2015

Die Blecharbeiten am Rumpfwerk sind weit vorangeschritten, Zeit dass das Projekt "umzieht". Hier im vorderen Teil des Hangars erfolgt die technische Ausrüstung des Rumpfwerks. Unser Mitarbeiter Steffen Petersen nimmt sich des restaurierten Motorträgers an

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März 2015

Das Projekt kommt hervorragend voran, dennoch liegt noch Einiges an Arbeit vor uns.

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Targwerk der Focke Wulf Fw190 A8 des Hangar10 - filigrane Strukturen

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Detailarbeit - teilweise sind es auch die kleinen Dinge die eine gute Restaurierung ausmachen

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Rumpfwerk Focke Wulf Fw190 A8M

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Januar 2015

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Arbeiten am Tragwerk

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Eng geht es zu im Rumpfwerk der Focke Wulf Fw190

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Restaurierungsarbeiten am Tragwerk der Focke Wulf Fw190 A8für den Hangar10

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Im Jahr 2014 wurde sporadisch an dem Flugzeug weitergearbeitet. Der Arbeitsumfang war klar umrissen, das Zeitfenster zur Fertigstellung weit gefasst. Parallel hierzu erfolgte die Restaurierung des AsH82-Doppelsternmotors bei Vintage V12´s in Mike Nixon´s radial shop. 

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Bestandsaufnahme am Seitenleitwerk - viel Detailarbeit ist hier von Nöten - interessante Einblicke in die Leitwerkskonstruktion

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Was zu erwarten war. Blecharbeiten ohne Ende. Bedingt durch die bereits durchgeführten Fw190-Projekte, verfügen wir über einen hohen Erfahrungsschatz, nebst Dokumentation aller notwendigen Schritte um dieses Flugzeug wieder "airborne" zu bekommen.

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Juni 2014

Restaurierung des Rumpfwerkes - viel Arbeit für unser Blechnerteam

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Impressionen - Blecharbeiten

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Die Restaurierung von schadhaften Blechteilen - aufwändige Arbeit für unsere Spezialisten 

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Juli 2014

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Seitenleitwerk im September 2014

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Impressionen Dezember 2014

 

 


 

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August 2010

 

Am 20.August 2010 wurde das Flugzeug an die Werft zur Schadensaufnahme ausgeliefert

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Das recht stark beschädigte Tragwerk

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Das Triebwerk, ein AsH82T 14-Zylinder Doppelsternmotor, hat zwar gelitten, ist aber restaurierungsfähig. Diese Arbeit wird wie üblich unser Motorenpartner Vintage V12´s aus Tehachapi/Cal übernehmen. 

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Im Oktober 2010 wurde das Rumpfwerk gereinigt und abgebeizt. So sind die Schäden sehr gut zu sehen und auch zu katalogisieren

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Das Rumpfwerk wurde teilweise entblecht und im Nachgang eingelagert.

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Die Fw190 ruhte bis 2014, andere Projekte des Hangar10 hatten klare Priorität, so die Supermarine Spitfire T9 D-FMKN und die North American TF-51 "Little Ite" D-FUNN.